An der Schule herrschte reges Treiben und große Freude: Im Rahmen des deutschlandweiten Projekts „Tulpen für Brot“ haben Schülerinnen und Schüler der 2. und 4. Klassen im Herbst Tulpenzwiebeln gepflanzt, die nun im Frühjahr ihre ganze Farbenpracht entfaltet haben.
Die Aktion ist Teil eines seit mehreren Jahren freiwillig durchgeführten Projekts, das von dem Organisator Matthias Koltes Deutschland weit koordiniert wird und an Schulen und Kindergärten stattfindet. Ziel ist es, soziales Engagement mit Naturerfahrung und gemeinschaftlichem Handeln zu verbinden.
Die nun geernteten Tulpen wurden an zwei Verkaufstagen – am vergangenen Freitag sowie erneut am 17. April – auf dem Schulgelände angeboten. Der Andrang war groß: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Besucher nutzten die Gelegenheit, eine oder mehrere Tulpen für jeweils einen Euro zu erwerben.
Die Kinder der 2. und 4. Klassen waren dabei nicht nur für das Pflanzen im Herbst verantwortlich, sondern unterstützten auch aktiv die Vorbereitung und Durchführung des Verkaufs. So wurde das Projekt zu einer Gemeinschaftsaktion, die sich über das ganze Schuljahr erstreckt.
Der Erlös der Aktion wird vollständig gespendet und geht über die Organisation „Tulpen für Brot“ an verschiedene Hilfsprojekte, darunter UNICEF, die Organisation BOS zur Rettung von Orang-Utans auf Borneo sowie die Deutsche Kinderkrebsstiftung.
So verbindet das Projekt Umweltbildung, soziales Lernen und konkretes Engagement für Kinder und bedrohte Tierarten weltweit – und zeigt, wie aus kleinen Blumenzwiebeln große Hilfe werden kann.
(Text: Frau Müller)